Aktuelle Nachrichten
PV-Magazin: Zuversicht für Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa
Bis 2025 sollen insgesamt 20 Gigawatt an Photovoltaik-Produktionen in Europa neu entstehen. Die EU-Kommission will demnächst eine neue Photovoltaik-Strategie vorlegen, die auch dieses Ziel unterstützen soll. Zudem werden über die „European Solar Initiative“ voraussichtlich in Kürze Finanzierungshilfen für drei große Hersteller-Projekte verkündet.
Der Wiederaufbau der europäischen Solarindustrie geht voran – allerdings eher langsam. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs gewinnt das Thema Erneuerbaren-Ausbau und Energiesicherheit aber enorm an Bedeutung. Für den Photovoltaik-Ausbau gilt es dabei, die heimische Produktion wieder hochzufahren, um die Importabhängigkeit für Komponenten zu vermindern. Darum ging es in einem Treffen in dieser Woche ebenso wie um die Frage, wie ein Höchstmaß an Synergie zwischen den Klima- und Industriezielen der EU gewährleistet werden kann. Vertreter der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie CEA, des europäisches Branchenverbands Solarpower Europe und EIT Innoenergy waren bei dem Gespräch mit den EU-Politikern dabei.
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04.03.2022
PV-Magazin: Gemeinde genehmigt 200 Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk von Leag zu
Mit einem einstimmigen Votum ist der Bau des Solarparks in Dissen-Striesow genehmigt worden. Bereits im Januar erfolgte die Zustimmung zum Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der ein „Grüner Solarpark nach Maß“ werden soll. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.
Der Weg für die Errichtung eines Photovoltaik-Kraftwerks mit etwa 200 Megawatt im brandenburgischen Dissen-Striesow ist frei. Die Gemeindevertretung habe einstimmig für den Bau votiert, teilte die Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) am Freitag mit. Zuvor habe sie bereits im Januar dem Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Dissen“ einstimmig zugestimmt. Leag wird das Photovoltaik-Kraftwerk gemeinsam mit dem Projektentwickler EP New Energies GmbH (EPNE) errichten.
Die für den Solarpark vorgesehene Fläche von 200 Hektar wird aktuell von der Aueroxenreservat Spreeaue GmbH bewirtschaftet. Leag und EPNE wollen während und nach dem Bau eng mit der Gesellschaft bei der Flächenbewirtschaftung zusammenarbeiten. Es soll ein „Grüner Solarpark nach Maß“ entstehen, wie es von Leag hieß. Dabei soll neben Biodiversität auch ein ausgeglichenes Verhältnis von Energiegewinnung, Natur und Anwohnerinteressen berücksichtigt werden. EPNE geht von einem Baubeginn voraussichtlich Ende 2024 aus. Die Inbetriebnahme könnte dann im Folgejahr erfolgen. Rund 200.000 Megawattstunden Solarstrom erzeugt werden, die als Teil des virtuellen Kraftwerksverbunds von der Leag-Tochter Energy Cubes vermarktet werden.
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04.03.2022
PV-Magazin: Genehmigung für Tesla-Gigafactory in Brandenburg unter Auflagen übergeben
Das Verfahren hat lange gedauert und die Fabrik baute der kalifornische Elektroauto-Hersteller auf eigenes Risiko. Nun ist die Genehmigung da und Ende des Monats soll die Produktion anrollen. Allerdings muss Tesla vorher noch rund 400 Auflagen erfüllen, um die Betriebserlaubnis zu erhalten.
Die Landesregierung von Brandenburg hat den Vertretern von Tesla die Genehmigung für die Gigafactory in Grünheide am Freitag übergeben. Mehr als zwei Jahre hat es gedauert, in denen der US-Hersteller bereits auf eigenes Risiko das Werk hochzog, da er nur über vorläufige Genehmigungen verfügte. „Es war eine Mammutaufgabe“, erklärte SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke im Anschluss an die Übergabe der Genehmigung. Der Bescheid umfasse etwa 600 Seiten und er enthält auch Auflagen. Diese müsse Tesla erst erfüllen, ehe die Produktion der Elektrofahrzeuge starten könne, so Woidke weiter. Details nannte er nicht.
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04.03.2022
PV-Magazin: Studie: Gebäudewärme bis 2035 komplett ohne Öl und Gas machbar
Die Rufe nach Unabhängigkeit vom Gas werden angesichts der Sicherheitslage in Europa und der enormen Preissteigerung fossiler Brennstoffe immer lauter. Eine Studie des Wuppertal Instituts, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde, zeigt nun, dass es eine vollständige Abkehr von fossilen Brennstoffen in diesem Sektor bereits in 13 Jahren möglichen wäre. Haushalte würden dabei sogar noch Kosten sparen.
Eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung im Gebäudesektor inklusive Bestand ist im Jahr 2035 möglich. Die Haushalte würden dabei sogar günstiger wegkommen und ab 2035 jährlich 11,5 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen. Das geht aus einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie des Wuppertal Instituts hervor.
In der Studie enthalten ist ein Sechs-Punkte-Sofortprogramm, durch das sich die Wärmewende bis 2035 erreichen lassen würde. Um einen zeitnahen Ausstieg aus Öl und Gas in der Gebäudewärme zu vollziehen, schlagen die Autoren vor, an drei Bereichen jeweils eine ordnungsrechtliche Maßnahme mit einer passenden finanziellen Fördermaßnahme zu flankieren. Die drei Bereiche umfassen ein Ausstiegsgesetz für fossile Heizungen bei zeitgleicher Förderung von elektrischen Wärmepumpen und Solarthermie. Schon ab dem Jahr 2024 soll der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen verboten werden. Bestandsanlagen sollen sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden. Zeitgleich soll ein Förderprogramm für 12 Millionen Wärmepumpen und 70 Millionen Quadratmeter Solarthermie-Anlagen den gewollten Ersatz bezahlbar machen.
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03.03.2022
PV-Magazin: Photovoltaik und Windkraft erreichen Marktparität auf fast allen europäischen Strommärkten
Der PPA-Markt für Photovoltaik und Windkraft mit 19 Gigawatt in Europa hat wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Rekordpreise an den Strombörsen, die Stromabnahmeverträge für Photovoltaik und Windkraft attraktiv machen. Sie haben selbst die gestiegenen Stromgestehungskosten für die Erneuerbaren-Anlagen im vergangenen Jahr überkompensiert.
Seit dem zweiten Halbjahr 2021 haben sich die Preise an den Strombörsen, vor allem getrieben durch höhere Gas- und CO2-Zertifikatspreise, drastisch erhöht – dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern die meisten europäischen Länder. In diesem Zuge stiegen auch die Marktwerte für Photovoltaik und Windkraft an Land in ungeahnte Höhen. Dadurch erreichten beide Technologien in fast allen europäischen Ländern Marktparität, wie die Analysten von Enervis am Donnerstag veröffentlichten. Darin ist der Status quo für 25 europäische Märkte dokumentiert.
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03.03.2022
PV-Magazin: „Wir befinden uns im Krieg, und der Krieg erfordert kriegswirtschaftliche Maßnahmen“
In einem Gespräch mit pv magazine erklärt Christian Breyer, Professor für Solarwirtschaft an der finnischen Lappeenranta University of Technology (LUT), welche Folgen der Krieg in der Ukraine f ür die europäische Energielandschaft haben könnte. Seiner Meinung nach kann nur eine beispiellose Entwicklung von erneuerbaren Energien, Wärmepumpen und Speichern helfen, die aktuelle Energiekrise zu bewältigen.
er Kriegsausbruch in der Ukraine hat die Gaslieferungen von Russland nach Europa noch nicht unterbrochen, doch es droht eine Energiekrise. Ein führender Experte für erneuerbare Energien hat davor gewarnt, dass der Konflikt die Energielandschaft Europas und möglicherweise der Welt für lange Zeit verändern könnte, wenn die derzeitigen Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts zwischen den beiden Ländern ergebnislos enden.
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01.03.2022
PV-Magazin: Photovoltaik-Zubau im Januar bei knapp 420 Megawatt
Die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland ist weiter stabil. Die Solarförderung sinkt auch im März um 1,4 Prozent.
Derzeit ist wenig Bewegung auf dem deutschen Photovoltaik-Markt. Seit Juni 2021 liegt der Zubau immer etwas über der 400 Megawatt-Marke im Monat. Dieser Trend setzte sich auch im Januar 2022 fort. Für den Monat meldete die Bundesnetzagentur einen Brutto-Zubau von 418,8 Megawatt – minimal weniger als im Dezember.
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28.02.2022
- PV-Magazin: Erste Details des EEG-„Osterpakets“ bekannt – Viele Verbesserung für Photovoltaik geplant
- PV-Magazin: Stiftung Warentest: Zehn von zwölf getesteten Wallboxen sind „gut“
- PV-Magazin: Industrie wieder offener für Energieeffizienz
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- PV-Magazin: BEE sieht beim Strom-Szenariorahmen der Übertragungsnetzbetreiber mehr Potenzial für die Erneuerbaren
- PV-Magazin: Solar Cluster Baden-Württemberg informiert mit Leitfaden über Photovoltaik für Gewerbebetriebe
- PV-Magazin: Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft wollen mehr landwirtschaftliche Flächen für die Photovoltaik nutzen
- PV-Magazin: Lies wirbt für Photovoltaik-Pflicht und Bürokratieabbau
- PV-Magazin: EEG-Umlage soll schon zum 1. Juli abgeschafft werden
- PV-Magazin: EU-Kommission bleibt bei Taxonomie hart – Atomkraft und Gas werden nachhaltig
- PV-Magazin: BNEF erwartet erstmals mehr als 200 Gigawatt weltweiten Photovoltaik-Zubau und leicht sinkende Modulpreise 2022
- PV-Magazin: EU-Staaten subventionieren fossile Brennstoffe mit mehr als 55 Milliarden Euro pro Jahr
- PV-Magazin: Lösung für KfW-Gebäudeförderung: Alle Anträge bis 24. Januar werden bewilligt
- PV-Magazin: DIW: Rekordpreise an der Strombörse bringen Photovoltaik- und Windkraft-Betreibern Mehrerlöse in Milliardenhöhe
- PV-Magazin: Italien führt eine elfmonatige rückwirkende Kürzung der Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen größer 20 Kilowatt ein
- PV-Magazin: Netzbetreiber will Vergütung für Photovoltaik-Anlagen im Marktintegrationsmodell rückwirkend kürzen
- PV-Magazin: Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende veröffentlicht neue Broschüre zum Artenschutz in Solarparks
- PV-Magazin: Eon verschickt teilweise fehlerhafte Tarifinformationen
- PV-Magazin: Photovoltaik-Mieterstrom für bis zu 9000 Wohnungen in Stuttgart geplant
- PV-Magazin: BSW-Solar veröffentlicht FAQ-Papier zu Solardach-Auktionen