Einer Analyse des europäischen Rechnungshofes zufolge unterstützen 15 Mitgliedstaaten fossile Brennstoffe finanziell stärker als die erneuerbaren Energien. Außerdem spiegeln demnach die derzeitigen Steuersätze nicht das Ausmaß der Verschmutzung durch die verschiedenen Energiequellen wider.
Eine Nachjustierung der Energiebesteuerung fordert der europäische Rechnungshof mit Blick auf die EU-Klimaziele. „Wir gelangen in unserer Analyse zu der Erkenntnis, dass die Steuersätze für Energiequellen nicht deren Treibhausgasemissionen entsprechen“, so die Behörde in ihrem online verfügbaren Papier „Energiebesteuerung, CO2-Bepreisung und Energiesubventionen“: „Wir weisen darauf hin, dass in den letzten Jahren der Preis für Energieprodukte nach den Auswirkungen von Steuern beziehungsweise Emissionszertifikaten nicht den Umweltkosten der Emissionen entsprochen hat.“ Mit seiner Analyse will der europäische Rechnungshof zur Diskussion über die Energiepreise und den Klimawandel beitragen, insbesondere zur bevorstehenden Debatte über die vorgeschlagene Überarbeitung der Energiebesteuerungsrichtlinie.
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https://www.pv-magazine.de/2022/02/01/eu-staaten-subventionieren-fossile-brennstoffe-mit-mehr-als-55-milliarden-euro-pro-jahr/
01.02.2022