Aktuelle Nachrichten
PV-Magazin: Solarförderung in Österreich kann endlich starten – Budget auf 240 Millionen Euro vervierfacht
Die Energieministerin hat nun das Finanzierungs- und Regelwerk für die Investitionsförderung des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz erlassen. 240 Millionen Euro stehen für die Photovoltaik zur Verfügung und ermöglichen die Förderung von deutlich mehr Anlagen, wie es PV Austria zuvor forderte.
Die österreichische Photovoltaik-Branche musste sich lange in Geduld üben. Jetzt ist es jedoch endlich soweit: Mit dem erfolgten Erlass des Finanzierungs- und Regelwerks für die Investitionsförderung des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) durch die Energieministerin Leonore Gewessler kann die seit Monaten verzögerte Solarförderung im Land endlich starten. Der Förderstart ist für den 21. April geplant.
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06.04.2022
PV-Magazin-Kurzumfrage: Lieferengpässe bremsen Zubau bei Photovoltaik und Batteriespeichern
Lieferengpässe von mehr als sechs Monaten auf bestimmte Komponenten wie Hybrid-Wechselrichter und Batteriespeicher sorgen nicht nur für Frust bei Endkunden und Installateuren. Sie blockieren auch die Inbetriebnahmen von Photovoltaik-Anlagen und können Installationsunternehmen in finanzielle Schieflage bringen.
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PV-Magazin: 500.000 Photovoltaik-Heimspeicher mittlerweile in Deutschland installiert
Die Nachfrage wächst derzeit rasant, wie der BVES bei der Veröffentlichung seiner Marktzahlen für Speichersysteme bekanntgab. Bis zum Jahresende könnten 700.000 Photovoltaik-Heimspeicher in Deutschland in Betrieb sein.
In diesen Tagen wird der 500.000. Photovoltaik-Heimspeicher in Deutschland installiert werden, wie der Bundesverband Energiespeichersysteme (BVES) bei der Veröffentlichung der Marktzahlen am Mittwoch bekanntgab. Sie verfügen über eine Kapazität von rund 4,4 Gigawattstunden und eine Gesamtleistung von 2,5 Gigawatt. Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES, kommentierte dies wie folgt: „Die 500.000 Hausspeicher sind nicht nur ein tolles Ergebnis für die Branche, sondern ein deutliches Signal, dass Energiespeicher ein essenzieller Teil des neuen, auf erneuerbaren Energie basierten Energiesystems sind und sein müssen.“
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06.04.2022
RND: Kraftwerk auf dem Balkon: Was Sie zur Solaranlage mit Stecker wissen sollten
Energie wird immer teurer. Wäre es da nicht schön, wenn zumindest ein kleiner Teil bereits zu Hause erzeugt werden könnte? Mit Solarstromanlagen ist das tatsächlich möglich. Die kleinen Kraftwerke produzieren Strom mithilfe einer Steckdose vom Balkon oder Garten aus – einfach und kostengünstig.
Berlin.Stecker rein und schon fließt der Strom: So einfach lassen sich Solarstromanlagen für Balkone, die Gartenhütte, das Carport und Haus- und Garagenwände bedienen. Solche kompakten Photovoltaikanlagen mit Stecker für gewöhnliche Steckdosen sind nicht nur für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer der erste Schritt zur eigenen Stromproduktion, sondern auch für Mieterinnen und Mieter.
„Der Reiz dieser Geräte besteht darin, dass sie unkompliziert von Laien einzurichten und zu betreiben sind“, sagt Martin Brandis, Energieberater des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Dafür reichen in der Regel die mitgelieferten Beschreibungen der Hersteller, die Unterstützung durch einen Fachbetrieb ist meist nicht erforderlich.
Wie funktionieren die Anlagen?
Wesentliches Element dieser Solaranlagen von der Stange sind ein oder zwei Paneele, die gemeinsam eine Leistung von höchstens 600 Watt erzeugen. Durch Sonneneinstrahlung wird Gleichstrom erzeugt, der in dem Gerät dann zu Netzstrom umgewandelt wird. Und der geht über einen gewöhnlichen Schuko-Stecker in das häusliche Stromnetz über.
Zur Sicherheit sollte man beim Kauf aber darauf achten, dass das gewählte Modell auch tatsächlich an übliche Haussteckdosen angeschlossen werden kann. Sonst droht eine Überlastung und im schlimmsten Fall ein Brand. Es gibt auch Modelle, die eine spezielle Energiesteckdose vorsehen.
Der große Vorteil: Über die Steckdosen sind die Paneele nicht nur schnell installierbar, sie sind auch schnell wieder abzubauen und man kann sie mitzunehmen. Und daher eignen sie sich genauso für Mieter wie für Haus- und Wohnungseigentümerinnen.
Worauf sollten Mieterinnen und Mieter achten?
Sie sollten vor dem Aufbau den Hauseigentümer oder die Hauseigentümerin nach einer Zustimmung fragen, empfiehlt Juristin Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Denn dieser trägt die Verantwortung, dass seine Immobilie diese Anlage sicher trägt und Nachbarn nicht durch Blendung oder Verschattung beeinträchtigt werden.
Wo und wie sollte ich die Photovoltaikanlagen aufhängen?
Die Anlagen brauchen eine Fläche auf oder am Gebäude, etwa an einem Balkon. „Um die dort einfallende Sonneneinstrahlung optimal zu nutzen, sollten die Paneele nach Süden ausgerichtet werden“, rät Energie-Experte Brandis. Für eine maximale Stromausbeute spielt zudem die Neigung der Solarmodule eine Rolle. „Zwischen 20 und 30 Grad Neigung sind optimal.“
Geringfügige Abweichungen von diesen Vorgaben, etwa weil man die Anlagen verrückt, um dem Schatten von benachbarten Gebäuden oder Bäumen auszuweichen, fallen aber nicht groß ins Gewicht. Selbst eine vertikale Montage an der Fassade sei möglich.
Was kosten die Anlagen?
Zwischen 400 und 800 Euro kosten die auch als Balkonkraftwerk bezeichneten Geräte, je nach Ausstattung. „Sie werde vorwiegend über Online-Shops vertrieben, in Bau- oder Heimwerkermärkten sieht man sie noch eher selten“, berichtet Martin Brandis. Es können extra Kosten entstehen, etwa wenn es keine Schuko-Steckdose in der Nähe gibt oder wenn die ausgesuchten Modelle spezielle Energiesteckdosen erfordern. Wo sie fehlen, müssen sie von einem Fachbetrieb gesetzt und angeschlossen werden.
Zudem erwarten die Netzbetreiber einen Zwei-Richtungs-Stromzähler, damit der Solarstrom, der nicht direkt im Haushalt verbraucht wird, störungsfrei in das allgemeine Stromnetz weitergeleitet werden kann. Die Anschaffungs- und Einbaukosten dieser Geräte tragen die Netzbetreiber, für die Endverbraucher wird allerdings eine monatliche oder jährliche Miete für den Zähler fällig.
Gut zu wissen: Die Anlagen sind weitgehend wartungsfrei und auf eine gut 20-jährige Laufzeit ausgelegt.
Wie viel Strom kann ich damit produzieren?
„Eine Solarsteckeranlage erzeugt im Schnitt bis zu 600 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr“, sagt Bernhard Weyres-Borchert von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). „Dabei ist zu beachten, dass die Ausbeute je nach Standort und örtlichen Gegebenheiten auch deutlich niedriger ausfallen kann.“
Bei einem jährlichen Stromverbrauch von im Schnitt etwa 1200 Kilowattstunden (kWh) pro Person ist das Potenzial also überschaubar. Zudem erzeugt die Anlage den Großteil des Stroms aus Sonnenenergie im Sommer, während der Ertrag im Winter gering bleiben dürfte.
Tragen die Anlagen zur Energiewende bei?
Jedes bisschen Strom aus nachhaltigen Energien tut das. Auch wenn Expertinnen und Experten wie Martin Brandis und Bernhard Weyres-Borchert sagen, die große Zeit der Stecker-Solargeräte von der Stange komme erst noch. „Bei der Energiewende spielen diese Konzepte noch keine große Rolle. Bei einer größeren Verbreitung, gerade in dicht besiedelten Ballungsräumen mit vielen Mietwohnungen, könnte ihre Bedeutung aber zunehmen“, so Brandis.
02.04.2022
Planungsabteilung
Leitung: Pascal Blersch
Zuständigkeitsbereich: Planung von Photovoltaikanlagen, Freiflächen- und Solar-Parkanlagen, Planungssoftware PVSol
PV-Magazin: Bundesregierung bei Photovoltaik-Überdachung von Autobahnen, Kanälen und Bahntrassen (noch) skeptisch
Bevor die in Bundesbesitz befindlichen versiegelten Flächen mit Photovoltaik überdacht werden, braucht es nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums noch Machbarkeitsstudien und Kostensenkungen bei solchen Anlagen. Daher liegt der Fokus der geplanten EEG-Novelle zunächst auf Agri-Photovoltaik und Dachanlagen, wie aus einer Antwort auf eine Anfrage an die Bundesregierung hervorgeht.
Versiegelte Flächen für die Photovoltaik-Erzeugung zu nutzen, wird derzeit viel diskutiert. Auch das die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen sollte, wenn es um den Photovoltaik-Ausbau im Land geht. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Vogt fragte nun bei der Bundesregierung an, ob sie plane, im Bundesbesitz befindliche versiegelte Flächen wie Autobahnen, Kanäle oder Bahntrassen mit Photovoltaik-Anlagen überdachen und so einen Doppelnutzen dieser Flächen zu ermöglichen.
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https://www.pv-magazine.de/2022/03/28/bundesregierung-bei-photovoltaik-ueberdachung-von-autobahnen-kanaelen-und-bahntrassen-noch-skeptisch/
28.03.2022
PV-Magazin: Auf frischer Tat ertappt: Photovoltaik-Diebesbande in Brandenburg geschnappt
Die Polizei konnte nahe Storkow sechs polnische Staatbürger festnehmen, die zuvor 18 Wechselrichter aus einer Photovoltaik-Anlage stahlen. Allein der Wert der Photovoltaik-Wechselrichter wird auf 80.000 Euro geschätzt. Die Täter befinden sich in Untersuchungshaft und es laufen Ermittlungen, ob die Bande für weitere Diebstähle verantwortlich sind.
https://www.pv-magazine.de/2022/03/25/auf-frischer-tat-ertappt-photovoltaik-diebesbande-in-brandenburg-geschnappt/
25.03.2022
- PV-Magazin: Podcast: Marcus Vagt & Manfred Gorgus, was kann die Photovoltaik der Landwirtschaft bieten?
- PV-Magazin: Aiwanger erneuert Forderung nach bundesweiter Photovoltaik-Speicherförderung
- PV-Magazin: BDEW mit 30 Vorschlägen für einen „Photovoltaik-Turbo“
- PV-Magazin: Leuchtturmprojekt in Bayern soll Energiewende und Wirtschaft vereinen
- PV-Magazin: Stromsteuer-Post vom Zoll
- PV-Magazin: BSW-Solar: EEG-„Osterpaket“ setzt zu geringe Anreize für Photovoltaik-Dachanlagen
- PV-Magazin: Aiwanger fordert 100 Milliarden Euro an gezielter Förderung für Energiewende – Linder verweist auf 200 Milliarden Euro in seiner Haushaltsplanung
- PV-Magazin: Zuversicht für Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa
- PV-Magazin: Gemeinde genehmigt 200 Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk von Leag zu
- PV-Magazin: Genehmigung für Tesla-Gigafactory in Brandenburg unter Auflagen übergeben
- PV-Magazin: Studie: Gebäudewärme bis 2035 komplett ohne Öl und Gas machbar
- PV-Magazin: Photovoltaik und Windkraft erreichen Marktparität auf fast allen europäischen Strommärkten
- PV-Magazin: „Wir befinden uns im Krieg, und der Krieg erfordert kriegswirtschaftliche Maßnahmen“
- PV-Magazin: Photovoltaik-Zubau im Januar bei knapp 420 Megawatt
- PV-Magazin: Erste Details des EEG-„Osterpakets“ bekannt – Viele Verbesserung für Photovoltaik geplant
- PV-Magazin: Stiftung Warentest: Zehn von zwölf getesteten Wallboxen sind „gut“
- PV-Magazin: Industrie wieder offener für Energieeffizienz
- PV-Magazin: Umweltbank ermöglicht Zwischenfinanzierung des Projektsicherungsbeitrages bei Dachausschreibungen
- PV-Magazin: BEE sieht beim Strom-Szenariorahmen der Übertragungsnetzbetreiber mehr Potenzial für die Erneuerbaren
- PV-Magazin: Solar Cluster Baden-Württemberg informiert mit Leitfaden über Photovoltaik für Gewerbebetriebe