Mit einem einstimmigen Votum ist der Bau des Solarparks in Dissen-Striesow genehmigt worden. Bereits im Januar erfolgte die Zustimmung zum Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der ein „Grüner Solarpark nach Maß“ werden soll. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.
Der Weg für die Errichtung eines Photovoltaik-Kraftwerks mit etwa 200 Megawatt im brandenburgischen Dissen-Striesow ist frei. Die Gemeindevertretung habe einstimmig für den Bau votiert, teilte die Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) am Freitag mit. Zuvor habe sie bereits im Januar dem Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark Dissen“ einstimmig zugestimmt. Leag wird das Photovoltaik-Kraftwerk gemeinsam mit dem Projektentwickler EP New Energies GmbH (EPNE) errichten.
Die für den Solarpark vorgesehene Fläche von 200 Hektar wird aktuell von der Aueroxenreservat Spreeaue GmbH bewirtschaftet. Leag und EPNE wollen während und nach dem Bau eng mit der Gesellschaft bei der Flächenbewirtschaftung zusammenarbeiten. Es soll ein „Grüner Solarpark nach Maß“ entstehen, wie es von Leag hieß. Dabei soll neben Biodiversität auch ein ausgeglichenes Verhältnis von Energiegewinnung, Natur und Anwohnerinteressen berücksichtigt werden. EPNE geht von einem Baubeginn voraussichtlich Ende 2024 aus. Die Inbetriebnahme könnte dann im Folgejahr erfolgen. Rund 200.000 Megawattstunden Solarstrom erzeugt werden, die als Teil des virtuellen Kraftwerksverbunds von der Leag-Tochter Energy Cubes vermarktet werden.
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https://www.pv-magazine.de/2022/03/04/gemeinde-stimmt-200-megawatt-photovoltaik-kraftwerk-von-leag-zu/
04.03.2022