Aktuelle Nachrichten
PV-Magazin: Bundestag beschließt Verlängerung der Netzentgeltbefreiung für Speicher um drei Jahre
Der BVES und BSW-Solar begrüßen die politische Entscheidung, fordert aber zugleich längerfristige Rechtssicherheit für die Errichtung großer Batteriespeicher. Die Fristverlängerung sollte genutzt werden, um für systematische, rechts- und investitionssichere Regelungen zu erlassen.
Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und FDP den Gesetzentwurf „zur Anpassung des Energiewirtschaftsrechts an unionsrechtliche Vorgaben“beschlossen. Die Abgeordneten von CDU/CSU und AfD stimmten dagegen. Die Linksfraktion enthielt sich, wie der Bundestag mitteilte. Mit dem Gesetz ist die Verlängerung der Netzentgeltenbefreiung für Speicher um weitere drei Jahre bis 2029 beschlossen (§118 EnWG).
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) begrüßte die Entscheidung. Sie garantiert, dass Projekte, die bis 2029 in Betrieb genommen werden, weiterhin von den Netzentgelten befreit sind. Angesichts der langen Planungsprozesse für große Speicherprojekte gebe dies den Unternehmen mehr Investitionssicherheit, zumindest hinsichtlich der drohenden Netzentgeltbelastung. „Die Verlängerung ist ein Schritt in die richtige Richtung und dringend notwendig, um einen rentablen Speicherbetrieb auch nach dem Jahr 2026 zu ermöglichen. Die nun erfolgte Zeitumstellung auf 2029 ist jedoch letztlich nur eine kleine Drehung an der Speicheruhr von ‚5 vor 12‘ auf ‚Viertel vor 12‘,“ erklärte Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES.
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https://www.pv-magazine.de/2023/11/10/bundestag-beschliesst-verlaengerung-der-netzentgeltbefreiung
10.11.2023
PV-Magazin: Bundestag beschließt Verlängerung der Netzentgeltbefreiung für Speicher um drei Jahre (2)
Der BVES und BSW-Solar begrüßen die politische Entscheidung, fordert aber zugleich längerfristige Rechtssicherheit für die Errichtung großer Batteriespeicher. Die Fristverlängerung sollte genutzt werden, um für systematische, rechts- und investitionssichere Regelungen zu erlassen.
Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und FDP den Gesetzentwurf „zur Anpassung des Energiewirtschaftsrechts an unionsrechtliche Vorgaben“beschlossen. Die Abgeordneten von CDU/CSU und AfD stimmten dagegen. Die Linksfraktion enthielt sich, wie der Bundestag mitteilte. Mit dem Gesetz ist die Verlängerung der Netzentgeltenbefreiung für Speicher um weitere drei Jahre bis 2029 beschlossen (§118 EnWG).
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) begrüßte die Entscheidung. Sie garantiert, dass Projekte, die bis 2029 in Betrieb genommen werden, weiterhin von den Netzentgelten befreit sind. Angesichts der langen Planungsprozesse für große Speicherprojekte gebe dies den Unternehmen mehr Investitionssicherheit, zumindest hinsichtlich der drohenden Netzentgeltbelastung. „Die Verlängerung ist ein Schritt in die richtige Richtung und dringend notwendig, um einen rentablen Speicherbetrieb auch nach dem Jahr 2026 zu ermöglichen. Die nun erfolgte Zeitumstellung auf 2029 ist jedoch letztlich nur eine kleine Drehung an der Speicheruhr von ‚5 vor 12‘ auf ‚Viertel vor 12‘,“ erklärte Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des BVES.
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https://www.pv-magazine.de/2023/11/10/bundestag-beschliesst-verlaengerung-der-netzentgeltbefreiung
10.11.2023
PV-Magazin: Preise für Solarzellen fallen auf ein Allzeittief
Die Preise für Solarzellen erreichten in dieser Woche nach Daten des Dow-Jones-Unternehmens OPIS einen neuen historischen Tiefstand.
Der Preis für Mono Perc M10- und G12-Zellen wurde mit 6,03 beziehungsweise 6,45 US-Cent pro Watt FOB China angesetzt und lag damit um 0,56 beziehungsweise 0,58 US-Cent pro Watt unter dem der Vorwoche. Der Preis für M10 Topcon-Zellen sank ebenfalls um 0,31 US-Cent pro Watt gegenüber der Vorwoche auf 6,90 US-Cent pro Watt.
Den OPIS-Daten zufolge sind die Preise für Zellen die vierte Woche in Folge gesunken. Aufgrund des akuten Mangels an nachgelagerter Nachfrage befinden sich die Zellhersteller in einem Preiskrieg. Sie müssen mit Preissenkungen konkurrieren, um die Nachfrage anzukurbeln und das Verkaufsvolumen zu steigern, so ein Zellhersteller.
Die Mono Perc M10-Zelle, das Mainstream-Produkt des Marktes, wird diese Woche auf dem chinesischen Inlandsmarkt laut der OPIS-Marktstudie mit etwa 0,489 Renmimbi (6,7 US-Cent) pro Watt ExW bewertet. Das sind etwa 27 Prozent weniger als zu Beginn des dritten Quartals.
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https://www.pv-magazine.de/2023/11/03/preise-fuer-solarzellen-fallen-auf-ein-allzeittief/
03.11.2023
PV-Magazin: Energiebedingte CO2-Emissionen sind in den ersten drei Quartalen 2023 um elf Prozent gesunken
Der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge lieferten Kohlekraftwerke in den ersten drei Quartalen 2023 deutlich weniger Strom als im Vorjahr. Der Energieverbrauch ging um neun Prozent zurück, der Beitrag der Erneuerbaren ist nahezu konstant geblieben.
In den ersten drei Quartalen dieses Jahres sind die CO2-Emissionen aus der Strom- und Wärmeerzeugung sowie der Mobilität und der Industrie um 55 Millionen Tonnen gesunken, ein Minus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Statistik der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hervor. Für das Gesamtjahr rechnen die Experten mit einem Rückgang um 65 Millionen Tonnen. Der Grund dafür liegt vor allem im Rückgang des Energieverbrauchs – sowie damit einhergehend in der rückläufigen Stromerzeugung aus Erdgas und, noch deutlich stärker, aus Braun- und Steinkohle.
Die AG Energiebilanzen erwartet, dass der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2023 voraussichtlich auf ein Rekordtief fallen wird. Der Rückgang dürfte bei knapp acht Prozent liegen, auf 10.784 Petajoule oder 367,9 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten. Das wären knapp 28 Prozent unter dem bisherigen Höchststand im Jahre 1990. In den ersten drei Quartalen lag das Minus bei neun Prozent.
Schwächelnde Wirtschaft benötigt weniger Energie
Die AG Energiebilanzen nennt drei Gründe für den rückläufigen Energieverbrauch. Erstens den Rückgang der wirtschaftlichen Leistung Deutschlands – vor allem die energieintensiven Industriezweige verzeichnen Produktionsrückgänge. Zweitens die warme Witterung, die den Bedarf an Raumwärme gemindert hat.
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https://www.pv-magazine.de/2023/11/02/energiebedingte-co2-emissionen-2023-um-elf-prozent-gesunken/
02.11.2023
PV-Magazin: Forscher wollen Photovoltaik-Rückseitenfolien mit mindestens 40 Jahren Lebensdauer entwickeln
In dem jetzt gestarteten Projekt „Folie40“ arbeitet ein Konsortium aus Folien- und Modulherstellern sowie Forschungseinrichtungen an neuartigen und damit besonders langlebigen Verkapselungs- und Rückseitenfolien für Solarmodule. Denn bislang limitieren den Forschenden zufolge sehr oft die Polymerfolienbestandteile deren Lebensdauer.
Verkapselungs- und Rückseitenfolien haben eine wichtige Aufgabe: Sie schützen Photovoltaik-Module unter anderem vor UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Diffusion, chemischen Substanzen oder mechanischer Beschädigung und gewährleisten ihre elektrische Leitfähigkeit. Nur wenn die Qualität, Verarbeitung und Kompatibilität der Folien stimmen, ist ein Schutz der verschalteten Solarzellen vor Umwelteinflüssen gewährleistet und das Modul für Jahrzehnte einsatzbereit. Daher untersucht das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP nun im Projekt „Folie40“ zusammen mit Partnern neuartige Verkapselungs- und Rückseitenfolien für Photovoltaik-Module, die eine Lebensdauer von mindestens 40 Jahren vorweisen sollen.
Zum Projektkonsortium gehören neben dem Fraunhofer CSP das Folienwerk Wolfen, Meyer Burger, Aluminium Féron, das Fraunhofer ISE und die Hochschule Anhalt. Das Fraunhofer CSP bringt im Projekt seine Kompetenzen im Bereich Polymeranalytik und Polymerbewertung ein und bearbeitet Fragen, die zum Verständnis der Materialveränderungen bei realistischen Betriebsbedingungen beitragen.
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https://www.pv-magazine.de/2023/11/03/forscher-wollen-photovoltaik-rueckseitenfolien
03.11.2023
PV-Magazin: bne plädiert für „extensive Agri-Photovoltaik“ als eigene Klasse im EEG
Aus Sicht des Verbands wären die Photovoltaik-Anlagen die Lösung in der Flächenfrage für Energiewirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz. Zunächst würde durch den Bau der Solarparks die Artenvielfalt gefördert nach Ende der Photovoltaik-Nutzung könnten die Flächen dann wieder wirtschaftlich genutzt werden. Allerdings sollten GAP-Direktzahlungen die ganze Zeit erhalten leiben.
Im „Solarpaket 1“, dessen Entwurf das Bundeskabinett bereits verabschiedet hat, geht es unter anderem um verbesserte Regularien für Agri-Photovoltaik und Biodiversitäts-Solarparks. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) diese Regelungen noch zu erweitern und quasi als Zwischenstufe „extensive Agri-Photovoltaik“ künftig als eigene Klasse im EEG zu verankern.
Mit einer solchen Erweiterung des Gesetzespakets, die den Hauptanteil des geförderten und ungeförderten Ausbaus von Photovoltaik-Freiflächenanlagen adressiert, würde das Spannungsfeld zwischen Flächen für Energiewende, Landwirtschaft und Artenvielfalt weitgehend aufgelöst, argumentiert der bne. Zudem würden die vorgesehenen Maßnahmen für Agri-Photovoltaik und Biodiversitäts-Solarparks im „Solarpaket 1“ dadurch nicht gefährdet.
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https://www.pv-magazine.de/2023/10/12/bne-plaediert-fuer-extensive-agri-photovoltaik
12.10.2023
PV-Magazin: Weitere Brände von Photovoltaik-Batteriespeichern im September
Gleich fünf Vorkommnisse, die pv magazine bislang bekannt wurden, ereigneten sich in den letzten September-Tagen in Deutschland und Österreich. Nach den Aufnahmen der Feuerwehr handelt es sich in zwei Brandfällen wohl um Photovoltaik-Heimspeicher von LG.
Im September scheinen sich die Zwischenfälle, bei den Batteriespeicher von Photovoltaik-Anlagen in Brand gerieten, wieder zu häufen. Allein fünf Fälle sind pv magazine in der zweiten Septemberhälfte bekannt geworden. Drei davon ereigneten sich in Deutschland und zwei in Österreich.
Der jüngste Fall ereignete sich am Nachmittag des 29. September im unterfränkischen Kleinkahl. Wie die Feuerwehr berichtet, habe es eine starke Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus gegeben. „Die Ursache des Brands war eine technische Störung, die zur Explosion des Stromspeichers einer Solaranlage führte. Der Raum, in dem sich der Stromspeicher befand, wurde dadurch in Mitleidenschaft gezogen“, heißt es im Einsatzbericht der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.
Die Feuerwehrleute hätten zunächst Einrichtungsgegenstände und die Stromleitungen abgelöscht. Parallel sei der Photovoltaik-Heimspeicher ins Freie gebracht worden und in einem Sicherheitsbehälter abgekühlt worden, um ein erneutes Entflammen zu verhindern. Danach sei das Wohnhaus mit zwei Hochleistungslüftern vom giftigen Brandrauch befreit und den Eigentümer zurück übergeben worden. Allerdings sei das Gebäude durch die Folgen der starken Rauch- und Rußentwicklung derzeit nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
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https://www.pv-magazine.de/2023/10/09/weitere-braende
09.10.2023
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