Eine neue Studie hat errechnet, dass die globalisierte Lieferkette für Solarmodule den Photovoltaik-Installateuren in Deutschland, den USA und China Einsparungen in Milliardenhöhe gebracht hat. Sie zeigt auch, dass die Kosten für Solarmodule bis 2030 um 20 bis 25 Prozent steigen würden, wenn eine starke nationale Politik in Zukunft umgesetzt würde
Angesichts der geopolitischen Spannungen und der Schwierigkeiten in der Lieferkette, die die Solarbranche in letzter Zeit geplagt haben, versuchen mehrere Länder und Regionen, den Aufbau einer eigenen Photovoltaik-Produktion zu beschleunigen. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine globalisierte Photovoltaik-Lieferkette maßgeblich zur Senkung der Modulpreise im Zeitraum 2006 bis 2020 beigetragen hat.
US-Forscher haben errechnet, dass die globalisierte Lieferkette im Vergleich zu einem kontrafaktischen Szenario, bei dem einheimische Photovoltaik-Hersteller einen zunehmenden Anteil der installierten Kapazitäten im gleichen Zeitraum lieferten, 67 Milliarden US-Dollar (67,4 Milliarden Euro) an Produktionskosten für Solarmodule eingespart hat.
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https://www.pv-magazine.de/2022/10/28/globalisierte-photovoltaik-lieferketten-sparte-67-milliarden-us-dollar-an-produktionskosten-fuer-solarmodule/
28.10.2022