Die Behörde reagiert mit ihrem Positionspapier auf vermehrte Beschwerden. Im Sinne der Anlagenbetreiber und der Energiewende plädiert sie für lösungsorientierte Ansätze, um die Anlagen schnell ans Netz zu bringen.
Es ist immer wieder zu hören: Photovoltaik-Anlagen sind fertig installiert. Doch Einspeisen geht nicht, da Zähler und Messtechnik noch nicht installiert ist. Mittlerweile sind wohl auch vermehrt Beschwerden bei der Bundesnetzagentur eingegangen. „Diese Verzögerungen lägen mitunter darin begründet, dass Messstellenbetreiber keine Termine zum Einbau der notwendigen Messeinrichtungen anbieten oder hierfür mehrmonatige Wartezeiten in Aussicht stellen. In einer Vielzahl von Fällen werde der Einbau erforderlicher Messtechnik durch Messstellenbetreiber mit dem Argument verweigert, dass das üblicherweise eingesetzte Zählermodell gegenwärtig nicht lieferbar sei“, heißt es in dem am Freitag von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Positionspapier. Dieses hat die Behörde konzipiert, um pragmatische Lösungen für eine möglichst schnelle Inbetriebnahme der Anlagen aufzuzeigen.
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https://www.pv-magazine.de/2022/10/28/bundesnetzagentur-fordert-pragmatischen-umgang-mit-zaehlermangel-beim-anschluss-von-eeg-anlagen/
28.10.2022