Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zufolge hat eine „enorme Antragsflut“ die zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel erschöpft. Allein im Zeitraum seit November 2021 seien bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Milliarden Euro Fördervolumen eingegangen. Zunächst seien daher keine weiteren Anträge nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) möglich. Über den Umgang mit bereits eingegangenen, aber noch nicht bewilligten EH55- und EH40-Anträgen soll zeitnah entschieden werden.
Ende November hatte die Bundesregierung bereits angekündigt, die Förderung von energieeffizienten Neubauten nach dem KfW-55-Standard zu Ende Januar 2022 einzustellen. Jetzt kommt das Ende des Programms sogar noch eine Woche früher, und auch über weiteren Bereichen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schwebt seit dem heutigen Montag ein großes Fragezeichen. Denn das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und der Vorstand der KfW haben am Wochenende gemeinsam beschlossen, diese Förderung mit sofortiger Wirkung zu stoppen – die zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von fünf Milliarden Euro sind ausgeschöpft. Allein im Zeitraum seit November 2021 seien bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Milliarden Euro Fördervolumen eingegangen. Nicht betroffen vom Programmstopp ist die vom BAFA umgesetzte BEG-Förderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung.
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24.01.2022