Zum Jahresanfang legt auch das Fraunhofer ISE eine Energiebilanz des Jahres 2023 vor. Mit Daten der Strombörse und der Übertragungsnetzbetreiber sowie der öffentlichen Nettostromerzeugung als Bezugswert kommt diese auf einen Ökostromanteil von 59,7 Prozent.
Bezugsgröße für diesen Erneuerbare-Energien-Anteil 2023 ist laut dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE die deutsche Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung. Sie ist die Differenz zwischen Bruttostromerzeugung und Eigenverbrauch der Kraftwerke und wird in das öffentliche Netz eingespeist. Der Anteil an der Last habe bei 57,1 Prozent gelegen (Vorjahr: 50,2 Prozent), heißt es vom Fraunhofer ISE. Dieser Wert repräsentiere den Strommix, der letztlich aus der Steckdose komme. Diese Nettogrößen sind laut Fraunhofer ISE maßgeblich für den Stromhandel und die Netzauslastung.
Die Last im Stromnetz betrug 457 TWh, das seien 26 TWh weniger als 2022. Fraunhofer ISE vermutet, dass aufgrund der hohen Strompreise und der höheren Temperaturen deutlich Strom eingespart wurde. Auch der gestiegene Selbstverbrauch von Solarstrom senke die Last. Die Last beinhaltet den Stromverbrauch und die Netzverluste, aber nicht den Pumpstromverbrauch und den Eigenverbrauch der konventionellen Kraftwerke.
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02.01.2024