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Aufgrund der großen Nachfrage und aus haushaltsrechtlichen Gründen stockte die Abarbeitung der Anträge für die Förderung netzdienlicher Batteriespeicher in dem Bundesland zuletzt. Seit dem Wochenende werden Anträge aber wieder bewilligt, wie das zuständige Ministerium pv magazine mitteilte.

Baden-Württembergs Umweltministerium hat den Knoten bei der Förderung von Photovoltaik-Batteriespeichern gelöst. Die Fördergelder können endlich fließen. „Am Freitag haben wir der L-Bank die Mittel zugewiesen, die L-Bank konnte bereits am Samstag wieder bewilligen“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums in Stuttgart am Dienstag pv magazine.

Im März 2018 war die zweite Runde des Programms „Förderung netzdienlicher Photovoltaik-Batteriespeicher“ gestartet. Fünf Millionen Euro Förderung sollen verteilt werden. Niemand hatte damit gerechnet, dass sich der große Erfolg aus dem Vorjahr ungebrochen fortsetzen wird. „Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen bezüglich Nachfrage und Antragszahlen bei weitem übertroffen. Das freut uns einerseits sehr, andererseits bedeutet es leider auch, dass die starke Nachfrage von derzeit über 3400 Anträgen, davon allein im Dezember 2018 über 800, zu längeren Bearbeitungs- beziehungsweise Bewilligungsdauern bei der L-Bank geführt hat“, erklärte das Ministerium in der vergangenen Woche die Verzögerungen. Sie seien auch darauf zurückzuführen, dass neben den Erstanträgen mittlerweile auch erste Photovoltaik-Speichervorhaben umgesetzt würden, für die zusätzlich Auszahlungsanträge eingingen. Die Bearbeitungszeit war in der Zwischenzeit auf zehn bis zwölf Wochen angewachsen sein.

Als das Umweltministerium Baden-Württemberg das Programm im vergangenen Frühjahr auflegte, soll es mit etwa 1000 Anträgen gerechnet haben. Doch diese seien bereits einen Monat nach Start der Förderung erreicht worden. Im gesamten Jahr 2018 waren es dann knapp 3500 Anträge, was auch zur Erhöhung der bereitgestellten Fördermittel führte. Die ursprünglich fünf Millionen Euro wurden 2018 bereits auf 10,35 Millionen Euro erhöht. Auch die mehrfachen, kurzfristigen Erhöhungen hätten zu Verzögerungen bei der Bewilligung der Anträge geführt.

Einige Installationsbetriebe warten dringend auf die Freigabe der Mittel. Nach Einschätzung von Branchenvertretern gibt es mittlerweile Aufträge im Wert von mehreren Millionen Euro in den Büchern, die aber nicht abgearbeitet werden können. Im Februar – also kurz vor dem Start der neuen Runde – hatte das Umweltministerium die Fördervoraussetzungen nochmals angepasst.