Während die EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende wie berichtet auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde sinkt, steigen 2019 die Haushaltskosten für das Stromnetz auf durchschnittlich acht Cent pro Kilowattstunde (2017: durchschnittlich 7,06 Cent). Grund dafür seien steigende Netzentgelte sowie die neue Offshore-Umlage, mit der Stromleitungen für Windparks auf dem Meer durch die Verbraucher finanziert werden. Dies geht aus Berechnungen des Ökostromanbieters Lichtblick SE hervor.

Die Übertragungsnetzbetreiber haben die EEG-Umlage für nicht privilegierte Letztverbraucher für das Jahr 2019 auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) festgelegt. Dies ist eine leichte Senkung um sechs Prozent gegenüber 2018 mit 6,792 Cent. In den Jahren 2017 und 2016 waren es 6,88 Cent beziehungsweise 6,354 Cent. Die EEG-Umlage ist ein Bestandteil des Strompreises. Dieser ist seit 2013 für private Haushalte im Durchschnitt um 0,4 Prozent pro Jahr gestiegen.

Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 31. August mit rund 4,06 Milliarden Euro im Plus - 200 Millionen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die verbuchten Einnahmen betrugen im Augsut 2,29 Milliarden Euro. Dem gebenüber standen Ausgaben in Höhe von 2,46 Milliarden Euro.
Der Rückgang des Kontos betrug gegenüber dem Vormonat rund 176 Millionen Euro. Damit ist der Überschuss, wie alljährlich im Frühling und Sommer, zum vierten Mal in Folge gesunken.

Bereits in zwei Jahren wird sich nach Ansicht des BSW-Solar die Zahl der Photovoltaik-Heimspeicher verdoppeln. Die wachsende Bedeutung der Stromspeicher im Zuge der weiteren Energiewende wird mittlerweile auch von der Politik wahrgenommen.

Wenn die ältesten Blöcke der Braunkohlekraftwerke abgeschaltet würden, dann ist es noch möglich, dass Deutschland seine CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 senken kann. Allerdings müssen Photovol

Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erhöht die Fördermittel des Programms »Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher« für 2018 von einer Million Euro auf 4,35 Millionen Euro. Seit dem Start des Programms im März seien über 1.300 Anträge mit einem Volumen von insgesamt knapp 3,5 Millionen Euro eingegangen.

Mit einem Guthaben von 4,24 Milliarden Euro war das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto zum 30. Juli nahezu identisch mit dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (4,23 Milliarden Euro). Ende Juni war der Saldo, mutmaßlich auch aufgrund der außerordentlich hohen Solarstromerträge und entsprechender Vergütungszahlungen an Betreiber von Photovoltaikanlagen, mit 4,65 Milliarden Euro vorübergehend unter den Stand des