Die Umlage für Strom aus erneuerbaren Energien zur Förderung von Ökostrom (EEG-Umlage) wird im Jahr 2019 voraussichtlich zwischen 6,7 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen und damit weitgehend konstant bleiben. Das hat Agora Energiewende auf Basis ihres aktualisierten EEG-Rechners ermittelt. Für 2019 liege dieser Wert demnach bei 6,78 Cent pro Kilowattstunde, sei jedoch »mit kleinen Prognoseunsicherheiten behaftet, weshalb Agora eine Bandbreite für die künftige Umlage prognostiziert«. Die offizielle EEG-Umlage wird von den vier Betreibern der Stromübertragungsnetze am 15. Oktober verkündet.

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat das Flächenpotenzial für Photovoltaik-Freiflächenanlagen neu berechnet. Grundlage dafür ist einer Mitteilung zufolge die im März 2017 von der Landesregierung verabschiedete Freiflächenöffnungsverordnung (FFÖ-VO).

Nach den ersten Schätzungen des Verbands trugen die Erneuerbaren im ersten Halbjahr 36,3 Prozent zur Bruttostromerzeugung bei. Die Photovoltaik steigerte ihren Anteil auf 7,3 Prozent. Nach Einschätzung des BDEW ist der „marktgetriebene, schrittweise Ausstieg aus der Kohleverstromung schon in vollem Gange“.

erie Fehlerfälle: Es ist bekannt, dass Hagelstürme immer wieder Photovoltaik-Anlagen schädigen. In diesem Fall ärgert sich ein Betreiber, weil die Versicherung seiner Meinung nach zu wenige der geschädigten Module erstatten will. Im Gegensatz zur Nachbarin, wo die Versicherung offenbar großzügiger tauschte. Der Streitpunkt ist, wie sich durch Hagel verursachte Mikrorisse in der Zukunft auswirken werden.

Die installierte Stromerzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien stieg im Jahr 2017 weltweit um etwa 178 Gigawatt, ein Plus von fast neun Prozent gegenüber 2016. Photovoltaik hatte daran einen Anteil von fast 55 Prozent

Über 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben in einem offenen Brief die Bundesregierung aufgefordert, »schnellstmöglich Maßnahmen zum Erhalt und zum erfolgreichen Ausbau der Solartechnologie als einer der wesentlichen, strategischen Zukunftsenergien in Deutschland zu ergreifen«

Über 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben in einem offenen Brief die Bundesregierung aufgefordert, »schnellstmöglich Maßnahmen zum Erhalt und zum erfolgreichen Ausbau der Solartechnologie als einer der wesentlichen, strategischen Zukunftsenergien in Deutschland zu ergreifen«