Neue Statistiken zeigen, dass der Anteil der Photovoltaik am Primärenergieverbrauch in Deutschland gerade einmal bei 1,1 Prozent. Biomasse, fest und gasförmig genutzt, sowie als Kraftstoff hat dagegen einen Anteil von mehr als 50 Prozent unter den Erneuerbaren aus.

 

Nach Erhebungen lagen die installierten Erzeugungskapazitäten der Photovoltaik-Anlagen weltweit zum Jahresende 2017 bei rund 400 Gigawatt. Damit überholte die Photovoltaik die Atomkraft, die im vergangenen Jahr erneut stagnierte.

Europas Photovoltaik-Markt wächst – Deutschland bleibt Nummer zwei

Solarpower Europe geht von einem Photovoltaik-Zubau von mindestens 8,61 Gigawatt im vergangenen Jahr aus. Deutschland bleibt die Nummer zwei in Europa, diesmal allerding snicht hinter Großbritannien, sondern ganz knappp hinter der Türkei

In den EU-Staaten ist der Photovoltaik-Zubau weniger stark gewachsen als auf dem gesamten Kontinent.

Dezember insgesamt:                                           157,844  MWp

  • davon Freifläche                                                75,890 MWp
  • davon > 750 kWp                                                1,943 MWp
  • davon < 750 kWp                                              80,011  MWp
  • davon Inbetriebnahme                                        2,062  MWp

vor dem 1.1.2017

Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch um sechs Prozent, während der Anteil der Steinkohle um zehn Prozent zurückging. Die Braunkohle hielt sich indes weiter auf hohem Niveau. - 26. Januar 2018 Daniel Seeger

2018_Verguetungsuebersicht-aktuell.pdf

Solarstromerzeugung lag 2017 bei knapp 40 Milliarden kWh / Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch in Deutschland stieg auf 13 Prozent

Der Energieverbrauch in Deutschland stieg 2017 um 0,8 Prozent. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch stieg auf 13,1 Prozent. Die Erneuerbaren steigerten ihren Beitrag im Vergleich zum Vorjahr um gut sechs Prozent. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) sank gegenüber dem Vorjahr infolge der Witterungsbedingungen um rund vier Prozent. Die Stromeinspeisung aus Windanlagen nahm dagegen um 34 Prozent zu. Bei der Solarenergie (Wärme und Strom) kam es zu einem Zuwachs von fünf Prozent. Die Geothermie verbuchte ein Plus von sieben Prozent. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. hervor.

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) bis zum letzten Tag eines Kalendermonats die im jeweils vorangegangenen Kalendermonat im Register eingetragenen Solaranlagen, für die ihre Betreiber gegenüber dem Netzbetreiber der Veräußerungsform des Mieterstromzuschlags nach § 19 Abs.1 Nr. 3 EEG eine Zuordnung vorgenommen haben.